Schlagwort: Energiewende

  • Energiewende in SOG – Das Kommunalunternehmen „Stadtwerke“

    Mit der Gründung des KU „Stadtwerke Schongau“ geht Schongau mit höherem Tempo in Richtung CO2-Einsparung und Energiewende. Es ist ein Meilenstein in der jüngeren Stadtgeschichte!

    Die Form des KU ermöglicht schnelleres und flexibleres Vorgehen bei der Planung und Umsetzung der Energiewende in SOG.

    Ein erster und entscheidender Schritt soll der Ausbau der bestehenden und Aufbau eines neuen integrierten Fernwärmenetzes in den bisher nicht erschlossenen Stadtgebieten sein.

    Allen Hausbesitzern wird eine günstige, emmisionsarme und sichere Alternative zu Öl, Gas, Wärmepumpe, Hackschnitzeln und Co geboten. Ein erster großer Schritt, dem weitere folgen werden.

  • Energiewende? Kein Ökostrom für Schongau

    Künftig wird Schongau seinen Strom gemeinsam mit anderen Gemeinden einkaufen, das soll Geld sparen. Zur Wahl standen konventioneller Strom oder Strom aus regenerativen Energien. Was der Strom am Ende kostet, steht erst nach einem komplizierten Bieterverfahren fest. Ein Wechsel ist dann aber nicht mehr möglich, weil sich damit ja die Abnahmemengen für die Anbieter wieder ändern würden. Jedoch kam von der Verwaltung der Hinweis, dass der von ihr vorgeschlagene Ökostrom möglicherweise ein paar Prozent teurer sein könnte, vielleicht aber auch billiger.
    Dieser Hinweis genügte jedoch, und schon stimmte eine Mehrheit für den konventionellen Strom – zumindest ein Teil der Räte glaubte aber wohl, damit auf jeden Fall für den billigeren Strom gestimmt zu haben (O-Ton: mir doch egal, ob Öko oder nicht, ich will den billigsten Strom). Es ist aber durchaus möglich, dass die Gemeinden, die sich für Ökostrom entschieden haben, am Ende den gleichen Preis oder gar weniger zahlen.
    Wäre der Vortrag der Verwaltung bei der Beschreibung des Bieterverfahrens etwas weniger detailliert gewesen und dafür klarer herausgearbeitet worden, dass man sich nicht für den „billigsten“ Strom entscheiden kann, sondern die gewählte Variante nehmen muss, auch wenn die andere am Ende billiger ist, wäre die Abstimmung vielleicht anders ausgegangen.
    Markus Keller