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  • Stadtrat lehnt Antrag auf Fußgängerzonen-Öffnung einstimmig ab

    Stadtrat lehnt Antrag auf Fußgängerzonen-Öffnung einstimmig ab

    Erst im Herbst 2019 wurde ein Antrag der Werbegemeinschaft zur halbseitigen saisonalen Öffnung diskutiert und abgelehnt. Umso mehr erstaunt war die ALS-Fraktion über folgende Bitte:

    Herr Repper und Herr Völk forderten durch eine Eingabe an den Stadtrat die sofortige Aufhebung der „lächerlichsten Fußgängerzone Oberbayerns“. U. a. mit der Begründung: „Corona habe mehr als deutlich gezeigt, wie wichtig und unverzichtbar Drive-in-Lösungen und direkte Kundenparkplätze und Anfahrtsmöglichkeiten sind.“

    Bürgermeister Sluyterman erwähnte das Einzelhandelskonzept von Herrn Dr. Haider, in dem u. a. darauf hingewiesen wird, dass die Parkplätze nicht das Problem sind. Außerdem führe jede Diskussion zu einem Imageverlust.

    Herr Hefele erläuterte, dass die Stadt Schongau bei einer Öffnung Fördergelder von ca. 176.000 Euro zurückzahlen müsste.

    Dieser Tagesordnungspunkt wurde daher sehr schnell abgehandelt und es gab nur vereinzelte Wortmeldungen – Stadtrat und Bürgermeister waren sich einig:

    Schongaus kleine „Fußgängerzone“, oder besser gesagt Schongaus verkehrsfreier Marienplatz, bleibt – sehr zur Freude der ALS.

    Nina Konstantin

  • Klimaschutzziele der ALS:

    Bauen & Wohnen

    • Der Passivhausstandard wird der Energiestandard für alle städtischen Baumaßnahmen.
    • Bevor man neu baut, wird versucht, Gebäude zu sanieren und zu erhalten.
    • Bei Baumaßnahmen wird auf das Recycling der Baustoffe geachtet.
    • Innenentwicklung statt Ausweisung neuer Wohn-/Industriegebiete.
    • Leerstände werden flächendeckend erfasst.
    • Es wird mehr in die Höhe gebaut und Flächen eingespart.
    • Der Bereich des alten Lechs muss vor weiterer Bebauung freigehalten werden.

    Energie

    • Alle möglichen Energieeinsparmaßnahmen werden in allen Bereichen städtischen Handelns ergriffen.
    • Das Fernwärmenetz wird weiter ausgebaut und intensiv beworben.
    • Im Umkreis des Bauhofes wird ein Nahwärmenetz etabliert.
    • Alle städtischen Gebäude werden erneut daraufhin untersucht, ob sie für den Einsatz von Solarenergie geeignet sind.
    • Das Verbot von Solarenergie in der historischen Altstadt wird neu diskutiert.

    Verkehr:

    • Das „System Stadtbus“ wird grundlegend neu überprüft: Genügt der jetzige Fahrplan, das Preisniveau sowie das Ticketmanagement noch den aktuellen Bedürfnissen?
    • Es werden Fahrradwege, Fahrradschutzstreifen und evtl. Fahrradstraßen eingerichtet.
    • Der automatische Vorrang des Autoverkehrs wird bei allen Straßenbaumaßnahmen hinterfragt. Die Bedürfnisse von Radfahrern und Fußgängern werden als wesentliche Elemente der Planung berücksichtigt.

    Natur:

    • Alle waldbaulichen Maßnahmen im Stadtwald dienen der Erhöhung der Artenvielfalt und der Stärkung der Lebensräume.
    • Für gefällte Bäume sind Neupflanzungen vorzunehmen.
    • Privatpersonen werden bei der Pflege von ortsbildprägenden Bäumen auf ihren Grundstücken unterstützt.
    • Eine Baumschutzverordnung wird eingeführt. Das Stadtmauerumfeld wird als Parkanlage gesehen und entsprechend behandelt. Baumfällungen werden vermieden.
    • Wiesen und Grünstreifen werden seltener gemäht und wenn möglich als Blühstreifen bepflanzt.
    • Die nächtliche Beleuchtung der Stadt wird auf das unbedingt notwendige Maß reduziert. Wo möglich, werden Lampen mit Bewegungssensoren installiert.