Kategorie: Allgemein

  • Antrag auf Erhöhung des Gewerbesteuerhebesatzes

    Bei der Haushaltssitzung des Schongauer Stadtrats am 23. März 2021 stellte Daniela Puzzovio den Antrag auf Erhöhung des Gewerbesteuerhebesatzes mit der unten folgenden Begründung.
    Der Antrag wurde mit 14:11 Stimmen abgelehnt. Für die Erhöhung stimmte die ALS-Fraktion (Nina Konstantin, Daniela Puzzovio, Gregor Schuppe), die Fraktion der GRÜNEN (Bettina Buresch, Teresa Subiabre Haseitl, Janaina Subiabre Haseitl) und 5 Mitglieder der SPD-Fraktion (Ilona Böse, Barbara Karg, Alexander Majaru, Martin Schwarz, Dr. Friedrich Zeller). Gegen die Erhöhung stimmte die CSU-Fraktion (Kornelia Funke, Michael Eberle, Dr. Oliver Kellermann, Peter Bommersbach, Dr. Jiri Faltis, Marianne Porsche-Rohrer, Hans-Jürgen Rehbehn, Thomas Schleich) die UWV-Fraktion (Dr.-Ing. Stephan Hild, Monika Maucher, Winfried Schaur, Susanne Tischner) ein SPD-Stadtrat (Stefan Konrad) und Bürgermeister Sluyterman.

    Hier der Redebeitrag von Daniela Puzzovio:

    „Ich beantrage im Namen der ALS und der Grünen die Erhöhung des Gewerbesteuerhebesatzes in Schongau von 350% auf 380%.

    Ich möchte Ihnen kurz darstellen, warum wir diese Erhöhung beantragen.

    Wenn wir auf unseren Haushalt 2021 schauen, sehen wir, dass wir mit der vorgeschlagenen Lösung der Rücklagenentnahme und der Kreditaufnahme dieses Jahr durchkommen werden. Allerdings ist der Vermögenshaushalt, aus dem wichtige Investitionen für Schongau getätigt werden, mit gut 5 Mio € rund 2,6 Mio € niedriger als noch vor einem Jahr geplant. Deswegen sind einige Projekte auf nächstes Jahr verschoben. Dann sind 9,6 Mio € angesetzt und wir können ein paar wichtige Projekte durchführen. Dies sind unter anderem ein paar Straßen und auch eine Teil-Sanierung der Mittelschule mit gut 1 Mio €. Sie wissen, dass die Mittelschule eigentlich weiter saniert werden müsste, aber das verschieben wir auf einige Jahre hinaus, denn in den Jahren 2023 und 2024 ist unser Vermögenshaushalt nur noch 3,5 bzw. 2,6 Mio €. Damit passiert nicht mehr viel. Die Mittelschule bleibt wie sie ist und die Straßen werden höchstens weiter geflickt. Die Zahlen werden sich von alleine nicht gravierend ändern, wenn wir nicht jetzt etwas unternehmen. Bei unserer Entscheidung heute müssen wir, wenn wir einen guten Job machen, auch die nächsten Jahre im Kopf haben.

    Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Erhöhung der Steuern? Egal, wen sie fragen, ist die Antwort eigentlich „nie“. Ich habe von einigen meiner Kollegen im Stadtrat gehört, dass dies vorbereitet werden muss und dass es doch besser in wirtschaftlich guten Jahren erfolgen soll. Tja, das ist leider die letzten Jahre nicht geschehen und ich zweifle daran, dass es in der nahen Zukunft diese Konstellation geben wird, denn die Aussichten für die Wirtschaft sind eher verhalten. Wir müssen gemeinsam in den sauren Apfel beißen, mutig sein und es JETZT richtig machen und nicht noch mehr Zeit verlieren.

    Wir haben auch gehört – und ich stimme dem zu, dass wir kräftiger sparen müssen. Vielleicht haben Sie gesehen, dass der Verwaltungshaushalt (mit 28,4 Mio €) etwa 1,5 Mio € niedriger ist als in 2020. In den Folgejahren wird er aber wieder ansteigen, denn wir müssen unsere Schulden tilgen, die wir mit jetzt in der Situation planen. Es wird sicher immer wieder Einsparpotenziale geben, aber da reden wir meiner Meinung nach nicht von Millionenbeträgen. Dazu müssten wir Projekte streichen.

    Wir haben auch die Sicht der Unternehmer eingenommen. Sie wissen, für die Personengesellschaften ändert sich unter dem Strich nichts, denn die Gewerbesteuerzahlung kann bis zu einem Wert von – seit letztem Jahr 400% – komplett auf die Einkommenssteuer angerechnet werden. Für die anderen Unternehmensformen ändert sich etwas. Bislang haben die Unternehmen 12,25% ihres Gewinns als Gewerbesteuer bezahlt, nach der Anhebung zahlen sie 1,05% mehr. Ein Beispiel dazu: wenn 1 Mio € Gewinn gemacht wurde, zahlt der Unternehmer bislang 122.500 €, danach dann 133.000 €, das sind 10.500 € mehr von dem Gewinn in Höhe von 1 Mio €. Keiner will gerne etwas von seinem Gewinn abgeben. Ich bin mir sicher, bei vielen Unternehmen fließt von dem Gewinn auch einiges in die Standortsicherung und -erweiterung zurück. Und genau das machen wir auch mit dem Geld. Wir sorgen dafür, dass die Mitarbeiter und Lieferanten auf guten Straßen unterwegs sind, dass die Mittelschule Schüler ausbildet, die als Praktikanten, später als Auszubildende und Fachkräfte in den Unternehmen tätig sind. Wir investieren das Geld auch, wenn noch etwas übrig ist, in die Attraktivität von Schongau mit einem tollen Vereinsleben, guten Schulen, Sport- und Freizeitangeboten. Die Mehreinnahmen werden im Sinne der Unternehmer ausgegeben, damit es auch in Zukunft genug Fachkräfte in Schongau gibt, die sich hier mit ihren Familien wohlfühlen.

    Wir haben auch gehört, dass es bislang ja noch immer gut gegangen ist und am Ende des Jahres genügend übrig war, um Anträge zu stellen, damit alle möglichen Projekte doch noch durchgeführt werden konnten. Das mag schon richtig sein, dass es in vielen Jahren so war, dass die Gewerbesteuereinnahmen am Ende des Jahres höher waren als zuvor angesetzt. Letztes Jahr bekamen wir den Ausgleich vom Staat zu 100% der Vorjahresdurchschnitte. Doch das war bis November nicht klar. Im Jahr 2019 waren 12,1 Mio € geplant, geworden sind es dann 9,6 Mio €. Wollen wir uns wirklich auf dieses Risiko einlassen?

    Ich persönlich denke, dass wir in der Zukunft alle – von der privaten Person, über die Unternehmen bis hin zu den Kommunen – anders denken und wirtschaften müssen. Dazu gehören auch andere Finanzierungsmodelle, wie z.B. Crowdfunding, wo man gemeinsam etwas finanziert und dann auch gemeinsam davon profitiert. Ich werde mich hier im Stadtrat dafür einsetzen, neue gemeinsame Wege zu suchen und zu finden, um Projekte umzusetzen, vor allem auch mit regionalen Unternehmen und hoffe, dass viele meiner Kolleginnen und Kollegen dabei mitgehen.

    Aber da sind wir noch nicht, heute müssen wir für 2021 und die Folgejahre entscheiden und ich wünsche mir, dass viele von uns das so sehen und bei unserem Antrag mitstimmen.“

  • Haushalt 2021 – Gewerbesteuer-Hebesatz

    Haushalt 2021 – Gewerbesteuer-Hebesatz

    Die ALS tritt seit Jahrzehnten für die Erhöhung des Gewerbesteuer-Hebesatzes ein. Für das Jahr 2016 gelang es erstmals, für dieses Anliegen eine Mehrheit im Stadtrat zu finden. Der Hebesatz wurde auf 380 von Hundert angehoben, was der Stadt Schongau in diesem einen Jahr etwa 1 Million Euro an Mehreinnahmen brachte. Kurz nach dem Beschluss kippte die Mehrheit jedoch wieder in die andere Richtung und für das Jahr 2017 wurde der Hebesatz auf 350 v. H. gesenkt.
    Wie gut könnte die Stadt jetzt diese verschenkten Millionen gebrauchen.

    Aber, wer muss eigentlich Gewerbesteuer zahlen?

    Wer keinen Gewinn macht, zahlt auch keine Gewerbesteuer.
    Freiberufler, wie z. B. Ärzte, Architekten und Künstler zahlen keine Gewerbesteuer.
    Bei Einzelgewerbetreibenden und Personengesellschaften ist der Gewerbeertrag der Arbeitslohn für den Gewerbetreibenden. Deshalb wird hier vom Ertrag zunächst ein Freibetrag abgezogen, z. Zt. 24.500 Euro. Gewerbesteuer fällt dann nur für den Restbetrag an.

    Hinzu kommt die Regelung, dass ab 2020 bei einem Hebesatz von bis zu 400 v. H. (vorher 380 v. H.) die Gewerbesteuer, die an die Stadt gezahlt wurde, in voller Höhe bei der zu zahlenden Einkommensteuer wieder abgezogen wird.
    Für den Einzelunternehmer ist das folglich ein Plus-Minus-Null-Spiel. Für die Stadt Schongau ein deutlicher Gewinn.

    Bei Kapitalgesellschaften ist der Gewerbeertrag das Geld, das am Ende wirklich übrig bleibt. Alle die in der Firma arbeiten, vom Geschäftsführer bis zur Aushilfskraft, haben bereits ihren Arbeitslohn erhalten. Die Gewerbesteuer bei Kapitalgesellschaften wird deshalb direkt aus dem Gewerbeertrag errechnet.

    Wer Gewinn macht, muss einen Teil davon für das Gemeinwohl abgeben.
    Siehe auch Artikel 151 (1) der Verfassung des Freistaates Bayern:
    Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl, insbesondere der Gewährleistung eines menschenwürdigen Daseins für alle und der allmählichen Erhöhung der Lebenshaltung aller Volksschichten.“

    Zusammenfassung der Fakten

    • Gewerbesteuer zahlen nur die Unternehmen, die Gewinn machen
    • Wir sind vom Bund angehalten etwas für unsere Einnahmesituation zu tun und haben dazu im Konjunkturpaket den 400 % Hebesatz bekommen
    • D. h. Personengesellschaften können die Gewerbesteuer bis zu einem Hebesatz von 400 % komplett mit der Einkommenssteuer verrechnen (Aussage eines Unternehmers: „Besser an die Stadt als an den Staat zahlen“)
    • Der Unterschied zwischen den Hebesätzen bewirkt, dass 1,05 % mehr Gewerbesteuer bezahlt werden muss
    • Mit den erhöhten Einnahmen sichern wir geringere Kreditaufnahmen bzw. die Durchführung von Projekten und die Zahlung von freiwilligen Leistungen wie z.B. an Vereine.

    Ein paar Zahlen dazu

  • Braucht Schongau einen Stadt- und Wirtschaftsförderer*in?

    In der Stadtratssitzung vom 8. Dezember 2020 wurde diese Frage aufgrund eines Antrags eines Stadtratsmitglieds diskutiert. Im Antrag wurde folgender Beschluss vorgeschlagen:

    • Schnellstmöglich einen Stadt- und Wirtschaftsförderer*in einzustellen,
    • die Stelle aus dem Stellenplan 2020 in die den Stellenplan 2021 und Folgejahre zu übernehmen,
    • die Mittel im Haushaltsplan 2021 und Folgejahre bereitzustellen und
    • das konkrete Aufgabenprofil durch ein Arbeitsgruppe herauszuarbeiten.

    Die bisherigen Fakten dazu sind:

    Der vorherige Stadtrat hatte schon im Zuge des ISEKs (Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept) beschlossen, diese Stelle wieder zu besetzen, und dies sogar mit hoher Priorität.

    Bislang gab es drei Personen, die diesen Posten innehatten. Die Erfahrungen dazu waren sehr unterschiedlich.

    Die Finanzlage der Stadt durch die wirtschaftliche Situation in Zeiten von Corona erfordert eine sehr überlegte Vorgehensweise, welche Projekte wann durchgeführt werden sollen.

    In der Stadtratsdiskussion wurden auch alle diese Themen angesprochen.

    Unser Vorschlag für eine etwas geänderte Vorgehensweise war, zuerst genau zu analysieren, welche Aufgaben für dieses Stellenprofil in Schongau Sinn machen und die Position erst danach in den Stellen- und Haushaltsplan einzustellen. Deshalb haben wir auch dem ursprünglichen Antrag so nicht zugestimmt.

    Nicht nur die schwierigen finanziellen Zeiten sondern auch die Erfahrungen mit den früheren Besetzungen der Stelle sollten unserer Meinung nach zu einer anderen Vorgehensweise führen. Speziell Projekte zur Tourismus- oder Wirtschaftsförderung sollten in Zukunft mehr nach der Wirkung der eingesetzten Investition – dem Return-on-Investment – beurteilt werden.

    Wir bleiben da dran!

    Daniela Puzzovio

  • Sicher und schnell Richtung Peiting

    Sicher und schnell Richtung Peiting

    In der Stadtratssitzung am 08.12.2020 entschied der Stadtrat über das weitere Vorgehen des Aus- und Umbaus der Peitinger Straße.

    Herr Theißen vom Ingenieurbüro Schneider/Theißen stellte die Ergebnisse des Vorentwurfs im Gremium vor. Untersucht wurde die Neugestaltung der Einfahrt zur Papierfabrik und die Neugestaltung der Geh- und Radwege zwischen der Lechbrücke und dem Ortsausgang Richtung Peiting.

    Die Einfahrt in die Papierfabrik soll grundlegend neu gestaltet werden. Zur Auswahl stand die Errichtung eines Kreisverkehrs oder die Verlegung der Einfahrt nach Osten (Richtung Peiting). Die Variante eines Kreisverkehrs weise entscheidende Nachteile auf (Sicherheit der Querung für Fußgänger und Radfahrer, Befahrbarkeit für Lastwagen bei Glätte, Platzbedarf des Kreisels), so dass die Verlegung der Einfahrt sinnvoller erscheine. Die Einfahrt solle also ein gutes Stück weiter Richtung Peiting verlegt werden. Dabei kann eine ausreichend lange Rechtsabbiegespur in die Papierfabrik und eine ebenfalls ausreichend lange Aufstellspur für LKWs aus der Papierfabrik hinaus realisiert werden. Gesichert werden soll die neue Kreuzung durch Ampeln: Eine als Querung der Peitinger Straße und eine für die Querung der Einfahrt selbst. Bei letzter soll zusätzlich eine Verkehrsinsel in der Kreuzung für die Sicherheit von Rad- und Fußgängern sorgen. Die Ampel solle „intelligent“ werden und für Radfahrer und Fußgänger grundsätzlich auf „grün“ geschaltet sein.

    Für die Anlage von Radwegen wurden ebenfalls verschiedene Varianten untersucht. Die größten Vorteile böten Einrichtungsradwege auf beiden Seiten der Peitinger Straße. Diese werden als gemeinsame Rad- und Fußwege angelegt. Damit Radler Richtung Peiting die Peitinger Straße nach der Mühlkanalbrücke sicher queren können, soll dort ebenfalls eine Verkehrsinsel als Querungshilfe installiert werden.

    In der anschließenden Diskussion betonte Stadtrat Dr. Zeller, mit der Entscheidung für diese Planung stürbe die Idee einer eigenen LKW-Brücke über den Lech endgültig. Die Anlage der Radwege begrüßte er, betonte aber zugleich die Bedeutung der unterbrechungsfreien Nutzung für Radler Richtung Peiting. Da spiele die Schaltung der Ampel eine entscheidende Rolle. Bettina Buresch regte noch an, ob die bisherige Parkbucht nicht aufgelöst werden könne, da deren Aus- und Einfahrt ein großes Sicherheitsrisiko für Radler darstelle. Herr Lenker vom Staatlichen Bauamt in Weilheim sagte eine Prüfung zu.

    Bei der abschließenden Abstimmung, wurden die Planungen für die Verlegung der Zufahrt zur Papierfabrik und die Idee von zwei Radwegen einstimmig beschlossen.

    Als Radler, der den Radweg regelmäßig benutzt, begrüße ich die Planungen grundsätzlich. Klar kann es vorkommen, dass man an der Ampel der Einfahrt in die Papierfabrik zukünftig mal warten muss. Diesen Zeitverlust kann man aber bei der Querung der Peitinger Straße mit der neuen Verkehrsinsel wieder reinholen. Dort wartet man derzeit oft ewig lang. Wichtig ist, dass die aus Peiting kommenden Autos vor dieser Querung deutlich heruntergebremst werden, so dass man sicher über die Straße kommt.

    Ob die vom staatlichen Bauamt angedeutete Idee einer weiteren Ampel an der Abzweigung zum Märchenwald der Weisheit letzter Schluss sind, muss sich noch zeigen. Sicher ist, dass diese Stelle eine der gefährlichsten Stellen für Radfahrer in der näheren Umgebung Schongaus ist. Es wäre schön, wenn sie so umgestaltet würde, dass nicht wie bisher viele Radler aus Sicherheitsgründen auf der Staatsstraße radeln müssen. Für die Wege an der Peitinger Straße hat Schongau nun seine Hausaufgaben erledigt. Nun wäre es an Peiting, im weiteren Verlauf den Weg Richtung Lexe mit einem Belag zu versehen, der einen etwas weniger durchschüttelt und zügiges Radeln ermöglicht. Damit zukünftig noch mehr Menschen die Wege nach oder von Peiting mit dem Rad statt mit dem Auto zurücklegen.

    Ganz grundsätzlich ist es sehr erfreulich, welche Bedeutung dem Radverkehr endlich von allen Entscheidungsebenen zugemessen wird.
    Wurde aber auch echt Zeit!

    Gregor Schuppe

  • Stadtbus bleibt samstags kostenfrei

    Stadtbus bleibt samstags kostenfrei

    In seiner letzten Sitzung hat der Stadtrat beschlossen, dass der Stadtbus am Samstag weiterhin kostenlos genutzt werden kann.

    Die ALS stellte zu Beginn der Sitzung den Antrag, dieses Thema öffentlich zu behandeln. Aufgrund von Vertragsangelegenheiten musste der Tagesordnungspunkt jedoch – wie vorgesehen – nichtöffentlich abgestimmt werden. Im Anschluss wurde das Ergebnis der Öffentlichkeit mitgeteilt.

    Auch die Fahrt morgens zum ersten Zug um 5.30 Uhr bleibt in Kooperation mit dem RVO bestehen.

    Nina Konstantin

  • Freischankflächen müssen nicht abgebaut werden

    Aufgrund von Gesprächen mit Gastronomen hatte die 2. Bürgermeisterin Daniela Puzzovio unter dem Tagesordnungspunkt „Sonstiges“ der Stadtratssitzung am Dienstag, 27.10.20 den Vorschlag gemacht, die Nutzung der Freischankflächen über den 31. Oktober hinaus zu erlauben.

    Der Stadtrat beschloss daraufhin einstimmig, dass Freischankflächen auf Antrag bis Ende des Jahres genehmigt werden.

    Einen Tag später wurden von der Bundesregierung die neuesten Corona-Maßnahmen beschlossen.
    Leider muss die Gastronomie ab 2. November vorerst wieder komplett schließen und der als Unterstützung für die Gastronomie gedachte Beschluss läuft ins Leere.

    Nina Konstantin